Musik

Hier können Sie sich über unsere bisherigen Konzertprogramme informieren.

 

Ensemble Felix...

Zuversicht

Das Programm, welches wir eigentlich für die Ostsee-Tour 2020 geplant hatten, wurde unfreiwillig zum Corona-Programm. So hatten wir es uns nicht gedacht, aber inhaltlich passte der Dreiklang Glaube, Liebe, Zuversicht natürlich bestens. Musikalisch bewegten wir uns zwischen Josquin Desprez und Alwin Michael Schronen wie üblich in einem gigantisch großen Zeitfenster, welches sich natürlich auch in den Kompositionen niederschlug. Besonders bewegt hat uns selbst Jürgen Golles "Preis der Liebe", die Vertonung von Paulus' Hohelied der Liebe aus 1. Korinther 13 mit seinen manchmal kargen und doch so intensiven Momenten. Anton Bruckners "Os iusti" stellte uns vor die Herausforderung, eine Komposition zu interpretieren, für die in der Regel ein großer bis zur 8-Stimmigkeit besetzter gemischter Chor zur Verfügung steht. Aber vielleicht spiegelt die Reduktion auf die wirkliche Substanz auch nur den wahren Textgehalt des Stückes wider? Zur echten Rundung kam das Programm durch kräftig romantische Männerchorklänge, wie "Danket dem Herrn" und "Ich hebe die Augen zu dir" von Bernhard Klein oder Carl Reinthalers "Jauchzet dem Herrn alle Welt".

... singt von Licht, Liebe Leben

Mit der zweiten Auflage des "Licht, Liebe, Leben"-Programms entwickelten wir die Gedanken und Stücke der ersten Auswahl ein Stück weiter. Ein besonderes Gewicht gaben wir den Psalmvertonungen des Alten Testaments. Von dort aus spannten wir einen weiten Bogen bis zur Lebenswirklichkeit der Menschen eher unserer Zeit. Bestimmendes Moment war dabei, immer wieder auf die titelgebenden Schlagworte zurückzukommen. Ohne diese Dinge kann der Mensch nicht sein. Musikalische Schwerpunkte fanden wir in Moritz Hauptmanns "Ehre sei Gott in der Höhe", Mauersbergers "Herr, lehre doch mich" oder in Sir Arthur Sullivans "The long day closes". Auflockernd streuten wir dazwischen eher schlichte Kleinode wie Helmut Duffes "Wie lieblich sind deine Wohnungen" oder Halfdan Kjerulfs "Jubilate".

... singt von Advent & Weihnachten

Mit unserem zweiten Weihnachtsprogramm machten wir uns mit Maria auf den Weg nach Bethlehem und damit zum Kind im Stall. Dabei begleiteten uns Bearbeitungen bekannter Lieder zu Advent und Weihnacht u.a. von Donald Campfield, Hugo Distler und Tom Heiß. Höhepunkte hatte das Programm ebenfalls reichlich zu bieten: Von Cristobal de Morales' wunderbarer Motette „Missus est Gabriel“, die den Dialog Marias mit dem Engel Gabriel in Musik fasst über die Bearbeitung von Joseph Gabriel Rheinbergers Hymne „Puer natus in Bethlehem“ für Männerchor bis hin zum Magnificat von Michael Alwin Schronen, das wir schon mehrmals im Programm führten.

Ensemble Felix & fedecanto

Männerchormusik zum Thema Passion ist sehr rar. Daran scheiterte stets auch der Versuch einmal ein Passionsprogramm einzustudieren und aufzuführen. Dies brachte uns dazu, gemeinsam mit dem Leipziger Damen-Ensemble fedecanto gemischt-chörige Musik u.a. von Schütz, Mauersberger, Pärt und Eben zu erarbeiten. Einige passende Stücke für Männerchor fanden sich dann aber doch, sodass u.a. auch „O sacrum convivium“ von Alwin Michael Schronen sowie Joachim a Burgks „Im Garten leidet Christus Not“ in den Konzerten erklang.

 

Ensemble Felix & Orgel

Im Herbst 2017 betraten wir Neuland, indem wir ein gemeinsames Projekt mit dem Quedlinburger Domorganist Markus Kaufmann ins Leben riefen. Im Zentrum stand die Messe in F von Josef Gabriel Rheinberger für Männerchor & Orgel. Flankiert wurden die einzelnen Sätze u.a. von Rheinbergers „Wie lieblich sind deine Wohnungen“, Arvo Pärts „De Profundis“, bei welchem Franziska Liebscher (Dresden) am Schlagwerk hinzukam, und einiger Werke für Männerchor-a-cappella der Gegenwart.

 

... singt von Licht, Liebe, Leben

Nach zwei sehr stark thematisch geprägten Projekten war der Wunsch groß, wieder ein geistlich-weltlich-gemischtes Programm zu erarbeiten. Neben Musik von Rheinberger („Drei Wanderer“), Schumann (u.a. „Die Minnesänger“) und Mendelssohn (u.a. „Die Wasserfahrt“) machten wir mit dem Magnificat, dem Lobgesang der Maria, von Alwin Michael Schronen eine tolle Entdeckung, die uns auch noch in weiteren Programmen begleiten sollte.

... singt von Tod & Ewigkeit, Trost & Hoffnung

Eine schier unüberblickbar große Menge an Männerchor-Literatur befasst sich mit dem Thema der Sterblichkeit des Menschen und der Hoffnung auf das ewige Leben. Daraus ein Programm zusammenzustellen gab uns die Möglichkeit Komponisten wie Thomas Selle („In me transierunt“) oder Peter Cornelius („Mitten wir im Leben sind“ und „Requiem aeternam“) näher kennenzulernen. Außerdem kamen u.a. Mendelssohns Klassiker „Periti autem“ und „Beati mortui“, die wunderschöne Vertonung von Versen aus dem 39. Psalm von Rudolf Mauersberger („Herr, lehre doch mich“), sowie zeitgenössische Männerchor-a-cappella-Werke von Ola Gjeilo und Georg Christoph Biller zur Aufführung.

... singt Weihnachtslieder aus aller Welt

Unter das Motto „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ stellten wir unser erstes Weihnachtsprogramm. Ausgehend von der Zeit der Erwartung, des Advents bis hin zu Weihnachten selbst sangen wir Motetten, Choräle und bekannte Weihnachtslieder u.a. von Ralph Vaughan Williams, Jaakko Mäntyjärvi, Tomas Luiz de Victoria und Max Reger.

 

... singt von Himmel & Erde, Liebe & Wein

Mit unsrem Debütprogramm aus dem Frühjahr 2015 nahmen wir uns vor, etwas von der großen der Männerchorliteratur der unterschiedlichen Epochen zu zeigen. Dabei studierten wir sowohl Motetten alter Meister, vor allem aber romantische Musik für Männerchor ein. So erklangen neben geistlichen Werken auch Klassiker der weltlichen Männerchormusik, wie Morgen- und Abendlieder, sowie Trink- und Liebeslieder. Die Spannweite reichte von berühmten Meistern wie Josquin Desprez über Felix Mendelssohn Bartholdy bis hin zu unbekannten Komponisten wie Carl Isenmann oder dem bekannten sächsischen Abenteuerschriftsteller Karl May.